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Rekordgröße des Gemeinschaftsstandes
Speicherung von regenerativer Energie – der Schlüssel zur Energiewende
 
   
29. Januar 2014
   
Ein Schwerpunktthema des Gemeinschaftsstandes ist die Speicherung von regenerativ erzeugter Energie z.B. aus Photovoltaik- und Windanlagen. Das Interesse am Thema zeigt sich in der größten Ausstellungsfläche seit Bestehen des Gemeinschaftsstandes. Erwartet werden ca. 150 Aussteller aus 25 Ländern, die sich auf über 5.000 m² in Halle 27 präsentieren.

Zum 20-jährigen Jubiläum wird der Gemeinschaftsstand um das Thema stationäre Batterien erweitert. "Brennstoffzellen und Batterien sind die Schlüsseltechnologien für die Energiewende, ob im Elektroauto oder für stationäre Speicher. Daher ist es nur konsequent, den Gemeinschaftsstand thematisch zu erweitern. Das ZSW stellt seine Aktivitäten über die gesamte Wertschöpfungskette zu Batterien und Brennstoffzellen auf der HANNOVER MESSE 2014 vor", so Prof. Dr. Werner Tillmetz, Vorstandsmitglied, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Ulm.

Seit Beginn der Energiewende steigt der Anteil an fluktuierendem Strom aus Photovoltaik- und Windanlagen. Auftretende Überschussenergie kann sowohl in Batterien als auch durch die Produktion von Wasserstoff gespeichert werden.

NiMH Batterien als Energiespeicher
Nilar International, Täby, Schweden präsentiert modulare Bi-Polar Nickel Metal Hydrid Batterien auf dem Gemeinschaftsstand. Bei einem Überangebot von regenerativ erzeugtem Strom kann dieser in Batterien gespeichert und dann später bei Bedarf wieder ins Netz eingespeist werden, die Netzstabilität wird zudem erhöht.

Wasserstoff als Energiespeicher
Regenerativ erzeugter Strom kann zur Herstellung von Wasserstoff verwendet werden. Wasserstoff dient dadurch als Energiespeicher. Der Prozess zur Wasserstofferzeugung nennt sich Elektrolyse. Hierbei wird Wasser durch elektrische Energie in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Die hierfür benötigten Elektrolyseure werden von 15 Ausstellern des Gemeinschaftsstandes gezeigt. Der erzeugte Wasserstoff kann entweder ins vorhandene Gasnetz eingespeist werden (Power to Gas) oder durch Gasturbinen bzw. Brennstoffzellen bei Bedarf kurzfristig Strom erzeugen.

Stromlückenfüller durch Kombikraftwerk
GP JOULE, Reußenköge stellt eine innovative Speicherlösung vor: den “Stromlückenfüller” - ein Modellprojekt für ein Kombikraftwerk Power-to-Gas-to-Power. Dabei wird Wasserstoff, der aus überschüssiger erneuerbarer Energie erzeugt wurde, zwischengespeichert. Je nach Bedarf wird der Wasserstoff dann zusammen mit Biogas aus der Biogasanlage in einem BHKW wieder verstromt und ins Stromnetz eingespeist. Die Gesamteffizienz bei der Strom- und Wärmenutzung liegt bei bis zu 95%. Das Projekt ist aktuell in der Realisierungsphase, für Ende 2014 ist der Probebetrieb geplant.

Brennstoffzellen Autos und Wasserstoff Betankung vor Ort
Auf dem 15.000 m² großen Ride + Drive Freigelände können die Besucher Brennstoffzellen Autos selber Probe fahren. Die Clean Energy Partnership CEP, Berlin stellt Fahrzeuge von Daimler, Honda, Hyundai und Toyota zur Verfügung. Betankt werden die Fahrzeuge vor Ort von der mobilen Wasserstofftankstelle von Linde.

In zwei Forumsbereichen auf dem Gemeinschaftsstand in Halle 27 erhalten die Messebesucher die Gelegenheit, sich zu informieren. Die Vorträge und moderierten Interviews werden zudem als Livestream im Internet übertragen.

Der Gemeinschaftsstand befindet sich in Halle 27 direkt neben der MobiliTec, der internationalen Leitmesse für hybride & elektrische Antriebstechnologien, mobile Energiespeicher und alternative Mobilitätstechnologien.

Tobias Renz, Tobias Renz FAIR, Berlin
Tel.: +49 (0) 30 609 84 556 / Mobil: +49 (0) 177 52 18 535
Email: tobias@h2fc-fair.com / Website: www.h2fc-fair.com